Akustische Installation - Auditorium Kunstsammlung Universität Göttingen
275. Jubiläum

Die Klangbilder der Arbeit „Hommage à John Cage“ nähren sich aus der
Unendlichkeit des Zufalls. Sie sind ein zentrales Element meiner Skulpturen.
In chaotischer Ordnung schreiben filigrane Stahlstäbe individuelle linienhafte
Zeichnungen in die Stahlpulte. Die den Pulten gegenüber angeordneten Stuhl-
reihen, die den Zuhörer zum Platz nehmen auffordern, erwecken den
Eindruck einer Musikaufführung. Aber wer steht an den Pulten? Wer dirigiert
und musiziert? Und wer hört zu? Wer ist der Komponist? Der Betrachter und
Zuhörer ist zur kontemplativen Konfrontation über Gesetzmäßigkeiten und
Zufall eingeladen. Die Betrachtung der Zeit kann ein Weg sein um diese
Installation zu verstehen. Diese akustische und vielstimmige Skulptur beinhaltet
das Sein und Werden und thematisiert dadurch die Zeit und das Vergehen.